HOTEI zeigt mit dem Finger auf den Mond

Hotei, der in seinem großen Sack die Glücksgüter bringt,
fährt mit seinem Kahn auf dem See.
Der Mond am Himmel, der selbst nicht zu sehen ist,
spiegelt sich im faltigen Bauch Hoteis.
Der Mond und er sind EINS!
Lachend verspricht er den Mond als Gabe.
Aber wer kann schon den Mond ergreifen?

Tuschezeichnung von Awakawayasuichi (*1912)

Lehre, die keine Lehre,
Wort, ungehört als Wort.
Hast du den Mond gefunden,
dann tu den Finger fort.
Der Heimgekehte fragt nicht
nach seinem Heimatort

Tanka Tennen (739 - 824)