Die verschiedenen Teeschulen Japans

Die Praxis des Teeweges, Teeschulen, Studienformen, Unterrichtsformnen

Die verschiedenen Teeschulen Japans

Beitragvon sensei » Mittwoch 24. Juni 2009, 22:10

In der Geschichte des Teeweges haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Schulen gebildet, die den Teeweg jeweils nach eigener Tradition unterrichten.
Alle Schulen berufen sich darauf, in der Nachfolge Sen no Rikyû's zu stehen.

Die größten Schulen sind dabei die Senke-Ryû

Omotosenke 表千家
Urasenke 裏千家
Mushakojisenke 千家

und die Edosenke 千家.

Die Sansenke 三千家, die drei Sen - Häuser (Ura- Omoto- Mushanokoji-Senke), berufen sich auf Sen Rikyû als ihren Vorfahren, was nur zum Teil richtig ist.
Die drei Sen-Häuser sind in der Nachfolge von Sen Sôtan entstanden, der ein Enkel von Rikyû's zweiter Frau war. Sôtan war ein Sohn ihres Sohnes, den sie mit in die Ehe mit Rikyû gebracht hatte. Sôtan teile das Familienerbe auf in das vordere Sen Haus - Omotosenke, das hintere Sen Haus - Urasenke und in den Teil, der an der Mushakoji-Strasse residiert. Eigentlich kann man also nicht von Rikyû als einem leiblichen Vorfahren reden, zumal besonders die Urasenke immer wieder Söhne aus fremden Familien adoptiert hat.
Die einzige Schule, die von Sen Dōan, dem einzigen leiblichen Nachkommen Rikyû's gegründet wurde, ist die Sakai ryû in der Heimatstadt Rikyû's. Sen Dōan verschwindet aber bald aus dem LIcht der Geschichte und mit ihm verschwindet auch die Sakai ryû wieder.

Die Edosenke stammt nicht von Rikyu ab. Sie wurde von Kawakami Fuhaku (1716-1807) gegründet, der ein Schüler des Großmeisters der Omotesenke in der siebten Generation war. Kawakami Fuhaku ging nach Edo (heute Tokio) und gründete dort die Edosenke, die im Stil der Omotesenke verwandt ist.

Oribe-ryū (Gründer: Furuta Shigenari [auch bekannt als Furuta Oribe])
Nach dem Tod Sen no Rikyū's wurde sein Schüler und Freund, der Samurai Furuta Oribe zum einflußreichsten Teemeister Japans. Oribe war für den gesamten Betrieb der Teehäuser und der Teezeremonie für den zweiten Tokugawa Shogun Tokugawa Hidetada tätig und hatte zahlreiche Teeschüler. Einer der einflußreichsten Schüler war Kobori Enshū. Aus politischen Gründen wurde Furuta Oribe wie auch sein Lehrer Sen Rikyū zum rituellen Selbstmord ( Seppukku) gezwungen. Danach wurde es seiner Familie nicht mehr erlaubt, als offizielle Teelehrer tätig zu sein.
Die Familie war als Verwalter des Daimyō in der Oka - Burg in der Präfektur Oita tätig. Während der Meiji - Epoche im späten 19. Jhdt. verlor die Familie ihre Ämter in Oita. Das Familienoberhaupt der 14. Generation Furuta Sōkan ging nach Tokyo um den Versuch zu starten, die Oribe - Ryū neu zu gründen. Heute gibt es auf der Insel Kyūshū insbesondere in der Präfektut Oita die meisten Anhänger der Oribe - Ryū.


Die einzelnen Schulen:

Omotosenke 表千家
Urasenke
Mushanokojisenke 千家
Anrakuan-ryū 安楽庵流 (Gründer: Anrakuan Sakuden [1554-1642])
Chinshin-ryū 鎮信流 (Gründer: Matsura Chinshin {1622-1703], Magistrat von Hizen Hirado, heute Hirado in der Präfektur Nagasaki ). Die Schule folgt dem buke-cha, dem Krieger-Tee des Daimyo Katagiri Sekishū und wird auch als Sekishū-ryū Chinshin-ha (Chinshin Zweig der Sekishū Schule) bezeichnet.
Edosenke-ryū 江戸千家流 (Gründer: Kawakami Fuhaku [1716-1807])
Enshū-ryū 遠州流(Gründer: Kobori Masakazu [a.k.a. Kobori Enshū]])
Fujibayashi-ryū 藤林流 (auch bek.als Sekishū-ryū Sōgen-ha; siehe: Sekishū-ryū)
Fuhaku-ryū 不白流 (Gründer: Kawakami Fuhaku). Diese Schule wird auch Omotesenke Fuhaku-ryū genannt.
Sie entstand nach dem Tode von Kawakami Fuhaku, der die Edosenke gegründet hatte als eine Abspaltung von der Edosenke.
Fumai-ryū 不昧流
Hayami-ryū (Gründer: Hayami Sōtatsu [1727-1809]) Hayami Sōtatsu studierte den Tee unter dem 8. Urasenke Iemoto, Yūgensai, der ihm erlaubte, eine eigene Schule in Okayama zu gründen.
Higo-koryū Higo ist die alte Bezeichnung der Präfektur Kumamoto aus der Insel Kyūshu. Koryū heißt wörtlich "Alte Schule, alter Stil". Diese Schule betrachtet sich als treu ergeben zum alten Stil Rikyū's, der in den Sansenke nur noch dem Namen nach gepflegt wird. Die Sansenke sind vielmehr von Sôtan und sehr stark von Gengensai geprägt, der aus einer Samurai - Familie adoptiert wurde und der in seiner Jugend den Sekishū-Stil gelernt hatte. Die Higo Koryū wurde von drei Familien geleitet und entwickelte darum drei Zweige, die

Furuichi-ryū
Kobori-ryū
Kayano-ryū

Hisada-ryū
Hosokawasansai-ryū
Horinouchi-ryū
Kogetsuenshū-ryū
Matsuo-ryū (Gründer: Matsuo Sōji [1677-1752])
Matsuo Sōji war der Urenkel eines engen Schülers von Sen Sōtan mit dem selben Namen. Er ging nach Kyōto und studierte unter dem 6. Iemoto der Omotesenke Kakukausai befor er seine eigene Schule in Nagoya gründete.
Viele der späteren Iemoto der Matsuo-ryū waren Schüler der Omotesenke Iemotos.

Mitani-ryū
Miyabi-ryū  
Nara-ryū
Rikyū-ryū
Sakai-ryū Die Sakai -Ryū wurde von Rikyū's leiblichen Sohn Sen Dōan nach dem Tod Rikyū' gegründet, verschwand aber wieder nach Dōan's Tod.
Sekishū-ryū
Die Sekishū-ryū wurde von dem Daimyō Katagiri Sadamasa, besser bekannt als Katagiri Sekishū (1605 - 73) gegründet. Sekishū war der Teelehrer des vierten Tokugawa Shōgun, Tokugawa Ietsuna. Dadurch wurde der Sekishū - Stil unter den herrschenden Feudalherren sehr beliebt. Die Sekishū Schule hatte viele Nachfolger, die eigene Schulen gründenten, die Sekishū-ryū ha 派:

Sekishū-ryū Chinshin-ha 鎮信派
Sekishū-ryū Ikei-ha 怡渓派 (Gründer: der Rinzai Zen Priesteer Ikei Sōetsu [1644-1714], Gründer des Kōgen'in Sub-temple am Tōkaiji Tempel in Tokyo). Er lernte seinen Tee direkt von Katagiri Sekishū. Sein Schüler Isa Kōtaku (1684-1745), dessen Familie die Teehäuser der Tokugawa-Regierung betreute, gründete die
Sekishū-ryū Isa-ha 派.

Der Sekishū-ryū Ikei-ha Stil verbreitete sich in Tokyo als
Edo Ikei, von dort aus wurde er populär in der Provinz Echigo (heute Niigate Präfektur) als
Echigo Ikei
Weitere Sekishū-ryū Zweige:
Sekishū-ryū Ōguchiha
Sekishū-ryū Shimizuha
Sekishū-ryū Sōgen-ha 派 (Gründer: Fujibayashi Sōgen [1606-95], einer der Haipt - Gefolgsleute des Katagiri Sekishū.
Sekishū-ryū Nomuraha
Sōhen-ryū (Gründer: Yamada Sōhen [1627-1708], einem der vier engen Schüler des Sen Sōtan)
Sōwa-ryū 和 (Gründer: Kanamori Sōwa [auch bek. als Kanamori Shigechika, 1584-1656])
Uedasōko-ryū 上田箇
Uraku-ryū (Gründer: Oda Nagamasu [Urakusai])
Yabunouchi-ryū 藪内流 (Gründer: Yabunouchi Kenchū Jōchi [1536-1627]. Yabanouchi Kenchū lernte den Tee wie Sen Rikyū von Takeno Jōō). Die Schule gehört zu den Shimo-Kyō Schulen, den Schulen im Süden Kyōtos.

Viel der Teeschulen haben heute nur noch lokale Bedeutung mit sehr wenigen Schülern.

Teeweg in Deuschland
In Deutschland sind nur die Urasenke und die Uedasōko-ryū offiziell tätig.
Möglicherweise gibt es einige Lehrer aus anderen Schulen in Deutschland, die aber privat und inoffiziell Schüler unterrichten.
Früher war es die Politik des 15. Iemoto der Urasenke, den Teeweg im Ausland zu verbreiten. Dieser Versuch kann - mindestens was die offizielle Linie der Urasenke betrifft - als gescheitert angesehen werden.
Die strikten Regelungen und das starre Iemoto - System passen einfach nicht in unsere offene Gesellschaft und in die moderne Zeit.

Im Myōshinan chadōjō in Oberrüsselbach wird der Teeweg im Stil der Urasenke aber ohne Bindung an die Urasenke-Schule und das Iemoto-System gelehrt.





WEB Seiten der Teeschulen in Japan:

Chinshin-Ryu: http://www.chinshinryu.or.jp/index1.html
Edosenke: http://www.edosenke.jp/index.html
Enshu-Ryu: http://www.enshuryu.com
Kobori_Enshu-Ryu: http://koborienshu-ryu.com/index.html
Hayami-Ryu: http://www2.neweb.ne.jp/wd/hayamiriyu
Mushakoji Senke:http://www.mushakouji-senke.or.jp/aisatsu2.html
Omotesenke: http://www.omotesenke.jp/english/tobira.html
Sohen-Ryu: http://www.sohenryu.com/
Urasenke: http://www.urasenke.or.jp/texte/index.html
Yabonouchi: http://www.yabunouchi-ennan.or.jp/
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Re: Die verschiedenen Teeschulen Japans

Beitragvon sensei » Samstag 11. Juli 2009, 21:33

Schaut man sich die LIste der Teeschulen auch nur oberflächlich an, so ist man verwundert, wie viele verschiedene Schulen gegründet wurden und wie viele heute noch existieren.
Wenn man mit der Urasenke "aufgewachsen" ist, so hat man leicht den Eindruck, dass es sich hier um die einzig wahre, ewige und unveränderlicher Teerichtung handelt. Woher kommen dann die vielen anderen Schulen, die auch alle von sich behaupten, den ursprünglichen und wahren Tee zu lehren? Und was ist der wahre Tee?

Vor vielen Jahren war ich in Kyôto bei der Urasenke zu einem Studienbesuch und wollte auch in einem Zen-Kloster zur Zen Meditation gehen. Der Rôshi wollte wissen, wer ich bin und ob ich Erfahrungen in der Meditation hätte. Ich erzählte ihm, dass ich bei der Urasenke die Teezeremonie studiere. In seinem Tempel liegt das Grab von Oribe, dem wichtigsten Schüler Rikyû's. Der Tempel ist damit zugleich formal der Hauptsitz der Oribe-Ryû.
Der Rôshi fragte mich, ob ich denn den Geist des Tee verstanden hätte. Blitzartig schoss es mir durch den Kopf, dass es ja die vielen verschiedenen Schulen gibt, dass man Tee als Zen-Übung verstehen kann oder eben nur als Training von guten Manieren. Ist Tee Volklore oder ist er Zen, ist Tee eine konfuzianisch geprägte Verhaltensschule oder einfach nur eine veraltete Form des gesellschaftlichrn Umganges? Vielleicht ist Tee nur noch ein museales Ritual? Oder doch eine Möglichkeit, heute noch zu sich zu finden und Satori zu erleben und damit die Möglichkeit, auf eine gute Weise das Zen-Training im Alltag umzusetzen?

All das schoss mir durch den Kopf und ich konnte mich nicht entscheiden, welcher Geist des Tee denn der "richtige" sei. Ich antwortete auf die Frage des Rôshi ob ich den Geist des Tee verstanden hätte einfach nur mit einer Gegenfrage:

"Welchen Geist?"

Er lachte nur und akzeptierte mich für das Sazen im Kloster.

Es ist schon wirklich verwirrend wenn man sich die vielen Teeschulen anschaut.
Welche ist die "richtige", welche vermittelt den "wahren" Tee?

Heute würde ich sagen, wenn man einen Lehrer findet, dem man vertraut und dem man sich voll in seiner Führung auf dem Teeweg anvertrauen kann, so ist es völlig gleichgültig, welche Schule dieser Lehrer vertritt. Und wenn er überhaupt keine Schule verteten sollte, sondern einfach nur ein guter Lehrer ist, so kann mir kein größeres Glück geschehen, als einen solchen Lehrer zu finden.

Hast du den Geist des Tee verstanden?
Welchen Geist?

Lasst uns einfach eine Schale Tee teilen!
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Re: Die verschiedenen Teeschulen Japans

Beitragvon yuki » Montag 10. August 2009, 10:21

Ich habe gar nicht gewußt, dass es so viele verschiedene Teeschulen gibt.
Wenn es so viele Schulen gibt, dann stellt sich doch die Frage, welche der Schulen den originalen Tee von Rikyu lehrt und vermittelt.
Soweit ich das verstehe, unterscheiden sich doch alle die Schulen in ihren Methoden und Stilen. Dann können aber doch die meisten nicht mehr den "originalenTee" Rikyus unterrichten.
Und welche Schule ist denn nun die "beste"?
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Re: Die verschiedenen Teeschulen Japans

Beitragvon sensei » Mittwoch 12. August 2009, 18:58

Das sind jetzt zwei Fragen auf einmal:
welche Schule unterrichtet den originalen Tee Rukyû's
welches ist die beste Schule.

Zunächst zur zweiten Frage:
Diejenige Schule ist die beste, von der ich einen Lehrer finde, dem ich vertrauen und der mich auf meinem Weg begleiten kann. Da ist in Japan die Auswahl sicher einfacher als in Deutschland. In Deutschland muss man eventuell recht weite Wege in Kauf nehmen, um einen geeigneten Tee_lehrer zu finden. Ich selbst war halt immer wieder in Japan und bin viel in Europa herumgereist, um gute Lehrer zu finden.
Teelehrer und Teeschulen sind ja in Deutschland nicht gerade massenhaft vertreten. Deshalb reduziert sich die Antwort wohl meistens darauf, dass diejenige Schule am besten ist, von der ich überhaupt einen Lehrer finde.
In Japan sagt man: immer noch besser einen schlechten Lehrer zu haben, als überhaupt keinen.

Die erste Frage ist entweder sehr schwierig zu beantworten oder sehr einfach. Wählen wir erst einmal die einfache Antwort:
Keine der heutigen Teeschulen unterrichtet den originalen Tee von Rikyû!
Die San-Senke behaupten von sich, dass sie als direkte Nachkommen Rikyû's den originalen Tee ihres Vorfahren unterrichten. Das stimmt in dieser einfachen Form sicher nicht. In der Urasenke hat der Großmeister der 11. Genaration Gengensai (1810 - 1877) einen sehr starken Einfluß auf die Formen gehabt, die heute unterrichtet werden. Ein sehr großer Teil der heute unterrichteten Formen stammen überhaupt erst von ihm.
Gengensai stammt aus einer Samuraifamilie und wurde von der Sen-Familie adoptiert, weil kein männlicher Nachkomme da war. In seiner Jugend hat Gengensai den Stil der Sekishu-Schule studiert. Später hat er viele Formen bei der Urasenke eingeführt, die er in seiner Jugens bei Sekishu gelernt hatte. Er hat die Zeremonien lediglich etwas modifiziert.
Rikyû wurde zum Tode duch Seppuku (fälschlicherweise als Harakiri gelesen) verurteilt. Das bedeutete aber auch, dass ale männlichen Nachkommen dessen der Seppukku begehen musßte ebenfalls hingerichtet wurden. Ist es verwunderlich, dass alle Weggefährten und die Familie Rikyû's ganz einfach für eine Weile von der Bildfläche verschwand?
Rikyû hat wohl überhaupt nicht die fest gefügten Formen gekennt, die heute unterrichtet werden. Jede der Schulen hat im Laufe der Geschichte den Tee im eigenen Verständnis interpretiert. Die starke Verschulung und strikte Festlegung der Formen stammt frühestens aus der Zeit von Gengensai.

Zu sagen, heute wird der ganz und gar originale Stil Rikyûs unterrichtet hieße, den Gang der Geschichte zu ignorieren. Alles was Menschen beginnen ist einer steten VERänderung unterworfen.
Auch das Christentum ist nicht mehr das Selbe wie zur Zeit von Jesus oder Paulus oder der Kirchenväter.

Letztlich ist es nicht wichtig zu fragen, welche Schule den originalen Tee vermittelt. Siehe oben!
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Re: Die verschiedenen Teeschulen Japans

Beitragvon sensei » Mittwoch 12. August 2009, 19:12

Zum "originalen Tee Rikyû's" noch eine Anmerkung.
Es gibt historische Dokumente, aus denen wir ein wenig lernen können über die Art, wie Rikyu Tee gemacht hat.
Dabei handelt es sich um
das Nambô-roku (http://teeweg.de/de/literatur/nambo/index.html), den Aufzeichnungen des Mönches Nambo über seine Gespräche mit Rikyû
die Rikyû denshô, die Lehren Rikyus, die meistens in der Form von kurzen Briefen an seine Schüler erhalten sind. (diese Breife sind erst vor nicht allzulanger Zeit aufgetaucht)
und bedingt um die Rikyû Hyakushû, die Lehrgedichte Rikyû's (http://teeweg.de/de/literatur/rikyu/hyaku1.php.

Alle diese drei Werke sind noch nicht in eine westliche Sprache übersetzt worden. Seit Jahren versuche ich, einen Partner zu finden, der genug Japanisch kann, damit wir diese Werke gemeinsam übersetzen können.
Wer kennt jemanden (einen Studenten der Japanologie oder einen pensionierten Japaner oder Japanerin), die beim Übersetzen helfen könnten und die Freude an einer solchen Arbeit hätten?
Es wartet eine Menge wissenschaftlicher Arbeit und ein großes Vermittlungswerk zwischen Japan und Europa auf uns.
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