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| Zugang zum Rikyû - Dô |
Gengensai (1810 - 1877), der 11. Großmeister der Urasenke restaurierte nach dem großen Brand von 1788, in dem große Teile des gesamten Stadtviertels zerstört worden waren neben dem Riyûdô das gesamte Gelände der Urasenke und entwarf in einem weit in die Zukunft reichenden Blick neue Räume. Dazu gehören u.a. Haupttor, der Eingangsweg, die Teeräume Totsutotsusai, Dairo no Ma, und Hôsensai.
Der Rikyû - Dô ist durch einen überdeckten und mit Tatami ausgelegten Gang mit den übrigen Räumlichkeiten verbunden. Er ist ausgestattet mit Gegenständen, die der Daimyo KUJO Hisatade an Gengensai, der selbst aus einer Samuraifamilie stammte, gegeben hatte. Über der Bogentür hängt ein Schild von KUJO mit dem Namen des Raumes "Seijakuin", "Heiligtum der reinen Stille".
Die beiden Flügeltüren werden durch zwei Hasen-Figuren offen gehalten. Der Hase war das Wappentier Rikyû's.
Der eigentliche Gedenk-Raum ist durch zwei Fusuma (Schiebetüren) im koreanischen Stil abgetrennt. Er hat die Fläche von drei Tatami mit einem eingelassenen R0, einer Winterfeuerstelle. Zwei Tatami für die Gäste befinden sich direkt vor dem eigentlichen Rikyû - Altar, eine dritte Tatami für den Gastgeber ist durch ein Brett von den beiden Gast-Tatami getrennt. In dieses Brett ist die Winterfeuerstelle eingelassen.
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Im Hintergrund ist ein kleiner Zwei-Tatami Teeraum angeschlossen. In diesem Raum werden zu Neujahr spezielle Zeremonien durchgeführt. Am Abend des letzten Tages bereitet der Iemoto den Tee. Die Feuerstelle wird sorgfältig abgedeckt, damit die Holzkohle nicht völlig verlöscht. Am Neujahrsmorgen wird mit den Resten der Glut ein neues Feuer entfacht für den ersten Tee im neuen Jahr. Dies ist ein Symbol für den Fortbestand der Sen Familie und der gesamten Tradition des Teeweges im Urasenke - Stil.